"c:", "cd spiele", "dir *.exe" - wem das bekannt vorkommt, der hat seine Kindheitstage vermutlich mit DOS verbracht. Und wer in Zeiten von sich selbst installierenden, 10 Gigabyte großen Spielen mal wieder Lust auf etwas Retro-Feeling verspürt, der hält sich am besten an die DOSBox. Der nur 1,38 MB große Installer bereitet dir den Weg in längst vergangene "Day of the Tentacle" Zeiten. Mit der DOSBox lassen sich auch problemlos Speicherstände speichern und laden. Das Netz ist voll von sogenannter Abandonware, also Spielen, für die kein Geld mehr ausgegeben werden muss. Du kannst dich also umsonst mit etlichen Klassikern eindecken. Danach einfach entpacken und die DOSBox starten. Zuerst wird ein Laufwerk Z emuliert, auf dem du dich auch gleich wiederfindest. Jetzt musst du dir nur noch aussuchen, auf welches virtuelle Laufwerk dein Spiel geladen werden soll. Der Befehl "Mount" ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Also schreibst du z. B. "mount x c:\turrican" in die DOSBox. Jetzt liegt "Turrican" auf Festplatte X und du musst es nur noch starten. Der Pfad dahinter gibt an, wohin du das Game, das du heruntergeladen hast, davor entpackt hast.
Wenn du eher Lust auf Beat 'em up hast, kannst du deine Kumpels natürlich auch per Joypad vermöbeln. DOSBox erkennt deine Pads nämlich automatisch. Bis zu vier Spieler können problemlos zusammen spielen, was z. B. bei den alten FIFA Klassikern immer noch am meisten Laune macht. Ein cooles Feature ist auch die Möglichkeit, Screenshots zu machen und den Sound der Spiele zu exportieren. Die Retro-Musik kannst du dir dann z. B. aufs Handy ziehen und deinen Freunden als extravaganten Klingelton vorspielen. Bei schnelleren Spielen wie "Red Baron", "System Shock" oder "Nightmare Creatures" bietet dir DOSBox auch die Möglichkeit, die Geschwindigkeit per Tastendruck anzugleichen.
Die DOSBox kannst du dir hier kostenlos herunterladen. Klicke einfach auf den Download-Button und der kleine DOSBox Installer öffnet sich nach wenigen Sekunden.
Weitere DOSBox Funktionen:
Die Entwicklung von DOSBox
Die von Peter Veenstra ins Leben gerufene DOSBox wurde 2009 zum Sourceforge-Projekt des Monats ausgerufen. Unter der Entwicklung des DOSBox-Teams erzielte das Emulations-Tool bereits Mitte 2002 die ersten Erfolge im Download Ranking. Die zum Teil in C++ geschriebene Software erhielt durch internationale Unterstützung, unter anderem von japanischen Entwicklern des Mame-Teams, den letzten Schliff.
• Erlebe Retro-Feeling auf Highend-PCs.
• Spiele mit bis zu 100 Hz Bildwiederholungsrate.
• Stelle CGA, VGA und EGA Grafik dar.
• Lausche Adlib und Tandy Sound.
• Nutze Modem-Simulation über TCP/IP.
• Erfahre mehr in der umfangreichen Hilfe-Bibliothek.
Ist diese Programmbeschreibung gut?0
von 6
Usern meinen JA (0
%)